Hoffman Magazin

Körperliebe

Mein Körper – mein bester Freund

Er ist unser Zuhause, trägt uns durch unser ganzes Leben, lässt uns spüren und macht uns spürbar: unser Körper.

Mitunter schinden wir ihn, um ihn in Form zu bekommen, kasteien uns, und unternehmen so Einiges, um ihn in schönem Licht erstrahlen zu lassen. Manchmal hadern wir sogar mit ihm, wenn er die Spuren unseres Lebens sichtbar macht.

Ja, er zeigt die Spuren unseres Lebens: er zeigt unsere Lachfalten – oder macht sichtbar, dass wir viel Sorgen erlebt haben. Er zeigt, ob wir eher Fülle oder Kargheit leben, ob wir ihn mögen und gerne zeigen, oder uns für ihn schämen. Er drückt auch aus, ob wir lebendig und beweglich sind, oder eher starr. Er ist der Ausdruck aller unserer Gefühle und geht mit anderen Menschen in Kontakt.

Er spricht mit uns – sagt uns, wann er müde ist und schlafen möchte, wann er sich bewegen will, wann er Hunger oder Durst hat – und sogar, worauf.

Unsere Beziehung zu unserem Körper haben wir am Anfang unseres Lebens von unserer Mutter gelernt: sie war die erste, die ihn berührt hat, gestreichelt, gebadet, getrocknet und, gecremt. Unser Grundgefühl zu unserem Körper hat sich damals geprägt: haben wir die Erfahrung gemacht, dass er liebevoll behandelt, versorgt, genährt, gewärmt wird, so wie er das braucht? Ja, haben wir überhaupt gelernt was es heißt, auf ihn zu hören und seine Bedürfnisse zu beantworten? Oder haben wir ihn benutzt, um zu funktionieren.

Vielleicht mussten wir früh lernen, unseren Bewegungsdran zu zügeln, still zu sitzen, oder unseren Körper in Bewegungen bringen, die der Ballettunterricht von uns gefordert hat.

Erst viel später merken wir wie bedeutsam es für uns ist, unseren Körper als Freund zu haben. Er ist Teil unseres Gesamtsystems „Mensch“. Er spiegelt unsere Gefühle, unsere Gedanken, unser Sein. Er lässt sich nicht täuschen – und er zeigt uns, indem er unser Inneres nach außen kehrt.

Er ist Teil jeder Persönlichkeitsentwicklung, da er in der Lage ist, uns unsere Gefühls- und Erinnerungswelten spürbar zu machen: jede Erinnerung ist in unseren Körperzellen gespeichert und dort wieder abrufbar.

Über den Körper finden wir wieder Zugang zu langen abgespaltenen Gefühlen und Glaubenssätzen: er ist in der Lage, uns dorthin verschlossene Türen wieder zu öffnen.

Im Hoffman-Seminar beschäftigen wir uns intensiv mit der Beziehung zu uns selbst und mit dem Umgang mit unserem Körper. Wir lernen den Körper auf eine neue Weise kennen, in dem wir seine Rolle in unserem Gesamtsystem erforschen. Wir lernen, ihn als unseren Freund zu betrachten. Und wir lernen, dass er die einzigartige Fähigkeit hat, zu heilen: die Selbstheilungskräfte unseres Körpers können Wunder bewirken.

Weiterführende Links

Beziehung
Paarbeziehung
Mitmenschen
Angst

Nächstes Hoffman Seminar

Sa. 12. September bis Sa. 19. September 2020

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Telefonnumer Hoffman Seminar +49 8151 – 965 90 50

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